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Mein Credo
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Es existiert nur Bewußtsein. Nenne es das All-Eine, Gott, das Leben – es ist Das,
Was Du Bist.
Dieses Bewußtsein spielt ein Spiel, tanzt einen Tanz: Es tut so (für einen Moment nur), als würde
es sich teilen... in unendlich viele verschiedene Aspekte seiner selbst, in unendlich vielen Möglichkeiten und Welten.
Dadurch erfährt es sich selbst.
Ob als Straßenkehrer oder Generaldirektor, als materialistischer Börsenhai in New York oder sinnsuchender Aussteiger
in einem indischen Ashram, als Elitesoldat oder als Kindergärtnerin, als Außerirdischer, als Baum oder als Ameise,
als Blume oder Wüste oder Fluß oder Planet oder Sonne, als Ignoranz oder Großmütigkeit – es ist Das,
Was Du Bist. (Es kann sein, daß Du Dich in manchen Fällen so gut verkleidet hast, daß Du Dich nicht auf
Anhieb erkennst. Aber das macht nichts, auch das gehört zum Spiel.)
All das sind die tausend verschiedenen Aspekte Gottes – die wie die Speichen eines Rades für sich stehen aber alle
zur Mitte hin führen, die wie die einzelnen Facetten eines Juwels diesem seinen Glanz und seine Schönheit verleihen.
Wenn die Zeit gekommen ist, wirst Du Dich wieder bewußt mit Deiner Göttlichkeit vertraut machen.
Du wirst erwachen zu Deiner eigenen Herrlichkeit und Deine Schätze enthüllen. Dann bist Du ein lebendiger Ausdruck Deiner tiefsten Wahrheit und Liebe.
Denn dann wirst "Du" nicht mehr sein.
Bis dahin sei Dir gewiß:
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Du mußt nichts "lernen". Du weißt schon alles. Du brauchst dich bloß daran zu erinnern.
Ein Meister ist jemand, der die Auffassung des Geprüftwerdens hinter sich gelassen hat.
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Es existiert keine Schuld. Alles ist eine Einladung, Dich selbst mehr zu lieben. Alles im Leben hat das Potential,
Dich Deiner Göttlichkeit wieder bewußt werden zu lassen; auch Essen und Einkaufen und Kampf und Sex.
Du hast die Berechtigung, so zu leben, wie Du willst. Das große Sein kümmert sich um Dich.
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Jede Technik, die Du erlernt, jede Methode, die Du geübt, jede Tradition, der Du Dich anvertraut hast,
haben letztlich ein Ziel: Dich zur Erkenntnis Deiner selbst zu führen. Du kannst nichts falsch machen.
Alle Wege führen ins Licht.
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Der letzte Schritt zurück ins Paradies ist die Erkenntnis, daß Du es nie verlassen hast. Es wertet
Dein Selbst ab, wenn Du glaubst, Du müßtest etwas anderes sein als das, was Du bist.
Gib Verbesserungsversuche auf. Bejahe Dein Leben. Laß das Groß-Werden los und erkenne Dein Groß-Sein an!
Du bist das Licht, das Du suchst. Du bist die Quelle von allem.
Heiße jede Blüte des Seins mit offenem Gewahrsein willkommen. Sei Dir gewiß, daß Dein Leben eine
schöpferische Weise ist, Dich selbst zu feiern. Es ist wie Verliebtsein –
in die Poesie der Intimität mit Dem, Was Ist.
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